Koch-Shooting Wengenroth, Höhr-Grenzhausen

GENUSS-JUNKIES - voll auf food!

 

Mensch, bin ganz schön stolz auf unsere Mannschaft. Das lief gestern Abend wie geschmiert.

Wie kleine Zahnrädchen die zuerst solo für sich hinticken, sich langsam mit Größeren verzahnen und schliesslich im geschmeidigen Rhythmus dem Finale zusteuern.

Keine großen Worte, jeder wusste was zu tun ist, konzentriert, ruhig ganz mit sich und gegenwärtigen Tun im Reinen. Kompliment! Nein, wir waren auf keinem Teamfindungsbindungswasauchimmer-Seminar.
Wir haben gekocht! Schnippel – schnippel- rühr – probier- wieder rühr – probier – grins – lecker! Cappice?

 

Und das ganze vor „laufender Kamera“ also *Fotograf auf Achse.

Und wir, cool wie Vanilleeis – das leider nicht ganz hart wurde.

Hätte man wohl doch besser ein blaues Pillchen mit rein schmuggeln sollen… Aber das war wohl der einzige Part des „be-foodie“-Menu 1 der nicht so ganz durch war. (Liebe Mira,- hat trotzdem suuuuupergut geschmeckt! Großes Häuptlings-Ehrenwort!. Und Mira – außerdem bist Du ja sowieso unser Engel.) Dafür war der Pflaumen-Crumble der Hammer! Super crunchie, nicht zu süss – trotz der 2 kg Zucker, dem bisschen Sahne und den 4 Pfund Butter. Echt ein gelungenes Dessert.
Kompliment2 an Tobias, Steffi und Mira.

Und Frau Metzinger – alle eigenen Finger noch dran?

Die 2 Pfund Grana von Hand mit einem Rasiermesser in hauchdünne Flocken schneiden, glühend heiße Brühe ansetzen, die gute Harfelser Broatworscht enthäuten, dazwischen noch schnell die Zitronen für die Lachs -Marinade quetschen, den -ok- toten Lachs zerlegen und -wieder so was sadistisches-  auf dünne Stäbe pfählen, Risotto quälen und so weiter und so weiter – pfui, pfui, pfui – Grausamkeiten am laufenden Band.
Aber professionell. Und ganz ohne zusätzliche Trainingseinheiten. Kompliment3 – liebe Nicole.


Kompliment4 an PJ und Jo. Die hatten alle Hände voll mit Ihrem Döppekohchen und der leckerlecker Mangodingenskirchen-Marinade für den Feldsalat zu tun. Ok, aus dem am sich leichten Zwischengericht ist ein atemberaubender Brummer geworden.

Aber hmmmm – der Döppekohchen auf Mausohr mit Mangodingenskirchen-Marinade, dem Kräuterschmand und marinierten Lachsspiessen…

(Danke an Nicole und Magdalena) echt gut und wie gesagt für einen Zwischengang …wow, das müssen wir noch mal machen.

Ja, und die Süppchen unter der Leitung von Susanne und Sonja?
Eigentlich erübrigt sich jeder Kommentar!

Nein wirklich: Astrein! Super Idee,  super umgesetzt. 4 kleinfeine Süppchen die den SLOWFOOD–MEISTERKLASSEN-STERNEKOCH-KOMETEN verdient hätten. Wirklich fein aufeinander abgestimmt : Salat. Kartoffel. Kürbis. Paprika/Knoblauch oder eher KNOBLAUCH/Paprika, liebe Sonja? Am Gaumen ein Event und optisch ein Genuss mit Grissini & Co auf Schiefer. In der richtigen Reihenfolge verzehrt ein stimmiges Konzert mit finalem Knobi-Chili-Crescendo. Saubere Arbeit! So wie ich sie von Euch auch nicht anders kenne. Kompliment5! Ist noch ne Menge übrig. An Suppe. Na, da können sich die ASAs ja auf Montag freuen. Wenn sie schnell genug sind… und Susanne – wirklich ne tolle Idee von Dir die Rezepte auszulegen. War sicher mitentscheidend für das gute logistische Ergebnis.

Evi hat man wieder mal überhaupt nicht gemerkt: Ruhig, still und immer da wo gerade eine helfende Hand fehlt:

„Kannst Du mal den Radicchio säubern, schneiden und wässern, ach die schwarzroten Finger sieht man in 14 Tagen fast nicht mehr. Ja und die 4 kg Zwiebel müssten noch in kleine Würfel.. ja,  Tränchen beim Zwiebelschneiden? – Freudentränen oder?… Kannst Du mal schnell noch zu REWE fahren, nein – ich lass den Knoblauch liegen – kannst du ja noch machen wenn die Kartoffel geschält sind und wir bräuchten noch zwei Kisten Wasser aus dem Keller, danach kannst du erst einmal spülen…“

Nein so schlimm wars wirklich nicht, das mit dem Wasser war gelogen. Danke an „eiskaltes Händchen“, wie auch an die anderen Hände die nicht nur Ihren geplanten Beitrag leisteten, sondern auch in allen Situationen anderen zur Hand gegangen sind.

Tolle Teamarbeit. GRANDE COMPLIMENTE!Ihr habt alle 3 Sterne fürs Miteinander verdient.

Freu mich echt wie ein Pflaumencrumble !

 

Und schließlich ganz, ganz viele Dankeschön an Ute und Rainer Wengenroth, die das Ganze hier  initiiert hatten.

 

Wir sind stolz wie Oskar, dass wir „foodies“ in dem Wengeröthschen Kochbuch? – garantiert die falsche Bezeichnung – ein paar Seiten belegen dürfen. Gemeinsam mit anderen „Prominenten“ aus dem Westerwald, Limburg, Neuwied und Koblenz.

Prominent! Super! Oder?

*Rainer  – Fotograf auf Achse und Vollprofi hinter der Linse –  hat man gestern Abend, ähnlich wie Evi kaum bemerkt.
Die Leiter rauf – klick, klick, klick, die Leiter runter klick, klick, klick,, hinterm Küchentresen klick, klick, klick,,, davor, an allen Nasen vorbei aufs Food klick, klick, klick,,, dann wieder Fooddesigner mit den Hartenfelser Burgspezialitäten klick, den Frauen wieder auf die Pelle rücken „close up“ nennt sich das klick, klick, klick, klick, klick, (Verzeihung Rainer – hast Du ganz bestimmt nicht gemacht;o)
und dazwischen essen, essen, essen…
Ganz schön hart so ein Fotografenleben.

Und Ute? Auch ganz der Profi. Am Herd.
Bewundernswert wie Sie mit Chefmesser und Kochlöffel umgeht. Und wieselflink. Eben noch Brühe am seihen, jetzt schon wieder im Süppchen rühren, hier ein wenig Pfeffer, da ein wenig Salz. Schäl, schnippel, schneid und wieder ab zum Risotto vorlegen. Dazwischen Konversation und Interviews führen, schöne Momente erkennen und den Fotografen entsprechend dirigieren – der das selbstverständlich sehr gern macht – selbst beim fotografieren Hand anlegen und den Mädels beim Spülen helfen.

Ja ja, die Wengenroths – echt ein tolles, total nettes Paar, dass wir hier sicher nicht zum letzten Mal gesehen haben.

 

Die Schnappschüsse, die ihr hier seht wurden von unseren Frauen – hauptsächlich wieder einmal Mira – geschossen. Sobald uns die von Rainer vorliegen, werden wir diese sofort ergänzen.

Also – dranbleiben.

P.S. wir werden uns jetzt auch besser um die be-foodie.de kümmern.

Versprochen! Nicht wahr Mira?

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